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Der Kiezhonig

Es gibt Sortenhonig, mit einem hohem Anteil eines einzelnen Blütengeschmacksmusters.

 

Der bekannteste Sortenhonig ist Rapshonig, der hell und cremig auf den meisten Frühstückstischen zu finden ist. Davon sind wir mit diesem Honig weit entfernt, denn das nächste Rapsfeld ist sehr weit entfernt, somit haben wir nur einen sehr geringen Rapsanteil in diesem Honig.

 

Unser Honig ist mehrdimensional und ein Abbild des Kiez in dem er von den fleißigen Bienen über mehrere Wochen im Mai bis Juli gesammelt wurde.

 

Die Hauptnote ist zum beispiel Obstbaumblüte und die Summe der bunten Blütenmischungen von den Balkons der Stadt. Der Honig besticht zum Beispiel durch eine blumige Note, im Abgang eröffnen sich die fruchtigen Dimensionen des warmen Sommers und am Ende kitzelt eine Minznote Deinen Gaumen. 

Wir ernten nur einmal im Jahr und unsere Bienen leben praktisch in einer 5 Sterne Wellnessoase.

Gemeinsam mit der Nachbarschaft und mit Unterstützung der Bienenpatenschaften stehen seit 2020 einige Bienenvölker auf dem Dach und auf riesigen Obstplantagen. Es gibt regelmäßige Nachbarschaftstreffen mit interessanten News. 

Schaut doch mal vorbei!

WAS MACHT IHR DENN SONST SO?

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Es lebe die Königin!

Die Bienen sind praktisch ein Teil unserer Familie, sie sind immer dort, wo wir sind.

Auf unserem Balkons züchten wir Königinnen und die Bienen sorgen u.a. für leckeren Kiezbienenhonig.

Der Ertrag ist hier leider nicht so groß, da wir nur einmal im Jahr ernten und wir unsere Energie auf die Zucht von gesunden Königinnen legen. Diese brauchen viel Pflege und müssen bewacht werden. Stell Dir mal vor, dass nach 30 Tagen endlich die Jungköniginnen schlüpfen und die beliebten Wespen in das Volk eindrigen und es ausräumen. Das wäre eine echte Katastrophe. Daher müssen wir fast täglich schauen ob es den Königinnen gut geht.

Entscheidend ist das Beutesystem, also die Behausung der Bienen. Hier ist es so, dass es bei 10 Imkern, 12 verschiedene Meinungen gibt, daher muss jeder selbst seinen (Imker)Weg finden.

Wir arbeiten mit Dadant US Beuten und Buckfast Bienen. Das Ergebnis ist eine wesensgerechte Haltung der Bienen. Das System besteht aus einem großem Brutraum in dem die jungen Bienen zur Welt kommen. Über ein Schied (eine verschiebbare Wand) kann der Imker die Größe des Brutraums an die Legeleistung der Königin anpassen. Es herschen also immer optimale Bedingungen - kleinerer Raum = weniger Heizleistung der Bienen.

Ein besonderes Highlight ist die wesensgerechte Imkerei und Honigproduktion nach Bruder Adam. Er züchtete um 1920 die bekannte Buckfastbiene. Eine sanftmütige und fleissige Bienenrasse. Ebenfalls revolutionierte er mit seinem "angepassten Brutraum" die bisherige konservative Bienenhaltung. Diese verwenden wir heute noch.

Das Ergbnis ist, dass unsere Bienenvölker über das gesamte Jahr hinweg fleißig Honig eintragen, wir ernten dann maximal einmal im Jahr bis Mitte/Ende Juli. Dann füllen die Bienen ihre Waben für den Winter. Das bedeutet, dass unsere Völker zum Großteil auf Ihrem eigenen Honig überwintern und nicht wie üblich auf Zuckerwasser. 

Wir betrachten unsere Völker nicht als Honigkühe, sondern als Lebenswesen mit einem hohem Anspruch auf Pflege und Fürsorge durch uns Imker.

Nach einem 100% Wasserschaden in der Berliner Imkerei, sind wir gezwungen mit allen unseren Bienen umzuziehen. Daher ist der Ursprung der Imkerei in Berlin und nun in Erfurt & Berlin.

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